Pasilla Chili: Schärfe, Geschmack & Verwendung
Kurz gesagt: Die Pasilla ist die getrocknete Chilaca aus Mexiko. Sie ist mit etwa 1.000 bis 2.500 SHU mild, dunkel, fast schwarz, und schmeckt nach getrockneten Beeren, Kakao und Kräutern. Sie gehört zu den Klassikern für Mole, und ich benutze sie oft zum Kochen.
„Pasilla“ heißt „kleine Rosine“, und genau so sieht sie aus: lang, schmal, runzlig und fast schwarzbraun. Frisch heißt dieselbe Chili Chilaca. Zusammen mit Ancho und Guajillo gehört sie zu den wichtigsten Trockenchilis der mexikanischen Küche.
Schärfe
Etwa 1.000 bis 2.500 SHU (je nach Quelle). Das ist mild, für die meisten angenehm. Wer die Skala einordnen will, schaut in den Scoville Guide.
Geschmack
Pasilla schmeckt dunkel und tief: getrocknete Beeren, Kakao, ein wenig Kräuter und Lakritz. Sie bringt vor allem Tiefe und Farbe in Saucen, weniger Schärfe.
Meine Erfahrung
Ich habe Pasilla, Guajillo und Arbol oft zum Kochen benutzt, meist nach Videorezepten, unter anderem für die Salsa Macha. Weitere Rezepte folgen. Mich begeistert, wie viele mexikanische Saucen aus getrockneten oder geräucherten Chilis entstehen.
Verwendung
- In Mole, meist zusammen mit Ancho und Mulato.
- In dunklen Salsas, Suppen und Eintöpfen.
- Als Pulver für Rubs und Marinaden.
Zubereitung wie bei den anderen Trockenchilis: Stiel und Samen entfernen, kurz anrösten, einweichen und pürieren.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Pasilla und Ancho?
Ancho ist die getrocknete Poblano, breit und fleischig mit süßlichem Aroma. Pasilla ist die getrocknete Chilaca, schmal und runzlig mit Beeren- und Kakaonoten.
Wie scharf ist Pasilla?
Mild, etwa 1.000 bis 2.500 SHU.
Mehr Sorten findest du im Chilisorten-Lexikon.
Über den Autor
Fabian Rueda hat lange Erfahrung in der Spicy-Welt und kocht gern mit mexikanischen Trockenchilis. Folge ihm auf Instagram.