Salsa Macha: mexikanische Chili-Sauce mit Nüssen

Kurz gesagt: Salsa Macha ist eine mexikanische Chili-Öl-Sauce mit getrockneten Chilis, Nüssen, Sesam und Knoblauch. Sie kommt ursprünglich aus Veracruz und ist knusprig, rauchig und würzig. Ich mache sie selbst zu Hause und habe viele probiert: super, super, top!

Salsa Macha ist so etwas wie die mexikanische Antwort auf Chili Crisp. Statt einer glatten Sauce bekommst du ein dickes Öl mit groben Stücken, das nach Röstaromen schmeckt. Hier erfährst du, was drin steckt, wie ich sie mache, wozu sie passt und worin sie sich von Chili Crisp unterscheidet.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft

Salsa Macha stammt aus dem mexikanischen Bundesstaat Veracruz. Je nach Region schmeckt sie anders: In Oaxaca kommen manchmal geröstete Heuschrecken dazu, in Colima nimmt man laut gängigen Angaben die kleine, sehr scharfe Chile de Árbol. Mexiko hat viele Saucen aus getrockneten oder geräucherten Chilis, und Salsa Macha ist eine der bekanntesten.

Zutaten

Die Basis (Mengen für den Anfang):

  • 100 g getrocknete Chilis, zum Beispiel Arbol, Pequin, Chipotle oder Guajillo
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Tasse Öl (Erdnuss- oder Olivenöl)
  • 50 g Sesam
  • 50 g ungesalzene Erdnüsse
  • 1 TL Apfelessig
  • Salz

Meine Erfahrung

Ich mache Salsa Macha selbst zu Hause und habe schon viele verschiedene probiert. Die Mischung aus Chilis, Nüssen und Öl finde ich super. Für mein Rezept habe ich oft Videorezepte als Vorlage genommen und dann mit den Chilis gespielt, die ich da hatte: Guajillo, Arbol und Pasilla.

So mache ich sie

  1. Stiele entfernen und die Chilis in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, bis sie duften. Nicht verbrennen, sonst wird es bitter.
  2. Knoblauch in dünnen Scheiben im Öl goldgelb braten.
  3. Erdnüsse und Sesam getrennt rösten.
  4. Alles mit Essig und Salz in den Mixer geben, Öl nach und nach zugeben, bis eine grobe Paste entsteht. Kein glatter Brei.

Das ausführliche Rezept mit Fragen findest du im Blog.

Verwendung

Auf Tacos, Eiern, Nudeln, gegrilltem Gemüse, Avocado oder pur vom Löffel. Wichtig: Die festen Stücke sollten immer mit Öl bedeckt sein, dann hält sie im Kühlschrank länger (gut verschlossen etwa 2 bis 3 Wochen).

Weitere mexikanische Salsas

Salsa Macha ist nur eine von vielen. In Mexiko gibt es unzählige handgemachte, traditionelle Salsas, viele davon aus getrockneten oder geräucherten Chilis. Das sind die Namen, die ich dir nach und nach vorstellen möchte, vielleicht auch als Video:

  • Salsa Borracha (mit Pulque oder Bier)
  • Salsa Macha (aus Öl und Samen)
  • Salsa Martajada (oder aus dem Molcajete)
  • Salsa Negra tatemada (aus angekohlten Chilis)
  • Salsa de Chile de Árbol (klassisch, wie in der Taquería)
  • Salsa Morita (süßlich, rauchig und scharf)
  • Salsa Pasilla (dunkel, mit sanfter Schärfe)
  • Salsa de Cascabel (mit leichter Nussnote)
  • Salsa Tamulada (Yucatán-Stil, meist mit Habanero)
  • Salsa Xnipec, Pico de Gallo, Salsa Levantamuertos und Salsa Rompecruda

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Salsa Macha und Chili Crisp?

Beide sind Chili-Öl mit Crunch. Salsa Macha kommt aus Mexiko und arbeitet mit getrockneten Chilis, Nüssen und Sesam. Chili Crisp kommt aus China und arbeitet oft mit Knoblauch, Zwiebeln und Sojasauce.

Welche Chilis passen?

Klassisch sind Arbol, Pequin und Chipotle. Guajillo und Pasilla geben Tiefe und Farbe.

Geht es ohne Mixer?

Ja, traditionell mit dem Mörser. Dann wird die Textur noch rustikaler.


Über den Autor

Fabian Rueda, der Pikantista

Fabian Rueda, lange Erfahrung in der Spicy-Welt, macht Salsa Macha selbst zu Hause und hat viele Varianten probiert. Folge ihm auf Instagram.